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Für Sie im Walliser Jahrbuch, Jg. 1998, gelesen:
Imwinkelried in Zeneggen
.... 1299 sind sie in Zeneggen das zahlreichste Geschlecht und sie wohnen neben dem
Weiler im Winkelried auch noch in der Hellola, in Zen Egggen, im Esche und im Sisetsch.
In Zenegggen stellten sie Jahrhundertelang zahlreiche Amtsleute, so schon 1343 Bartholomäus,
1428 Anton, 1539 Nikolaus, 1637 Anton, 1650 Jodock, 1671 Nikolaus, 1721 Christian,
1743 Bartholomäus und 1802 nochmals ein Bartholomäus. Mit ihm erlosch das
Geschlecht in Zeneggen.
In verschiedenen Dörfern im Mattertal
und im Rhonetal zwischen Visp und Brig
... Schon im 14. Jh. verzweigten die Imwinkelried nach Törbel, Stalden,
Eyholz und Glis. In Törbel nannten sie sich später Hosennen. Im Friedensvertrag
von 1355 in Stalden zwischen den Zehnden Goms und den Gemeinden Mörel und Naters
einerseits und den Zehnden Visp, Raron und Leuk anderseits, sind drei Imwinkelried
mitbeteiligt. Im Törbel ist 1304 Wilhelm, in Eyholz 1328 Anton und in Glis 1389
Jakob erwähnt
Im Kanton Uri
.. Im 14. Jh. zog ein Zweig ins Schächental, der im 16. Jh. erlosch.
In Visp und Sitten
... Im 15. Jh. zogen Zweige nach Visp und Sitten, die zu grossem Ansehen
gelangten. 1452 wird Anton als Burger von Visp erwähnt und erwirbt
1460 die Ritterwürde
(Junker). Franz ist 1531/32 Grosskastlan von Visp und Landratsbote (Delegierter
des Zenden Visp im Landrat) und verhandelt mit den fünf oberen
Zehnden über
die Verteilung der Güter des vertriebenen Zwingherrn von Turm bei
Niedergestelen-Lötschen.
Anton wird 1528 Ammann des Gerentales namens des Zenden Visp und 1547
Stellverteter des Landeshauptmanns Georg Summermatter. Anton ist um 1600
Weibel, dann erlosch das
Geschlecht in Visp
In Sitten, jüngere Linie
... Im 15. Jh. zog ein Zweig von Visp nach Sitten. Franz erwarb 1498 dort das Burgerrecht.
Dieser Zweig ist dort erloschen.
Im Goms
... 1552 bauten wahrscheinlich Söhne des Anton von Visp, Ammann
im Geren, in Oberwald das prächtige Winkelriedhaus und liessen sich
dort nieder. Ihre Nachkommen verzweigten nach Obergestelen, Ulrichen,
Niederwald und Martisberg und später
nach Goppisberg und Fiesch.
Walliserkarte
mit Vermerk der meisten erwähnten Siedlungen (ca. 60 K)
Wie sie
ihr Brot verdienten
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