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Der
Bischof und |
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Der Chronist Pfarrer Johann Jakob von Riedmatten ( 1726) berichtete uns über sie folgendes: Die schöne Margaretha Imwinkelried, Verlobte des Johann Gon aus Münster, machte eine Wallfahrt nach Sitten. Sie übernachtete in Gampel, wo sie in einem Gasthaus beim Abendessen einen jungen von Riedmatten kennenlernte. Dieser, Adrian von Riedmatten, kaum zwanzigjährig, war noch nicht Priester, jedoch Diakon und Sekretär von Matthäus Schiner, dem Bischof von Sitten und späteren Kardinal. Adrian verbrachte die Nacht mit Margaretha. Diese trug dann als Geheimnis einen Spross ins Goms hinauf, von dem man in der Folge annahm, er sei der Sohn des Johann Gon. Erst auf dem Sterbebett im Jahre 1536 erklärte Margaretha, dass nicht ihr Mann, sondern der damals regierende Fürstbischof Adrian I. von Riedmatten der Vater ihres Kindes sei. Der Bischof bekannte sich zum späten Geheimnis der schönen Margaretha. In diesem Jahr wurde aus Peter Gon, Peter von Riedmatten. Dieser Peter von Riedmatten wurde der Stammesvater der einflussreichen Familie von Riedmatten aus Münster. Die Herkunft von Margaretha
lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit feststellen. Wir können aber annehmen,
dass sie irgendwie mit dem Ammann von Geren Anton
Imwinkelried verwandt war. War sie seine Schwester (so wie hier im Stammbaum dargestellt)
oder war sie seine Tochter? Dokumentiert ist nur, dass Anton Imwinkelried im Jahre
1536 im Zwist der beiden Schwager Peter von Riedmatten (alias Peter Gon) und Werrinus
Halenbarter vermitteln musste - und die schöne Margeretha Gon-Imwinkelried war
die Mutter von Peter von Riedmatten. |
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