Illustration aus "Blätter der Wallisergeschichte", 1964


 

 

 

Der Kastlan von Niedergesteln
Franziskus Imwinkelried    †vor 1538

 

 

Der Vater von Franziskus hiess Philipp Imwinkelried gest. vor 1514. Dieser war der Bruder von Franziskus Imwinkelried, welcher Kastlan und Burger von Sitten war.
Am 29.Oktober 1509 kaufte er alle Güter des verstorbenen Heinzmann de Platea. Die Erben gaben ihm einen Rabatt von 13 Pfund, weil auf den Gütern eine Schuld von 3 Schilling lag. Zeugen waren:Domherr Adrian von Riedmatten (er wurde später Bischof!) und seine Brüder Petermann und Georg von Riedmatten.
Am 4. Februar 1511 wurde er mit vielen anderen in Visp verhört. Einige Tage später erhielt er als Nutzniesser des Zenden Visp mit Goms, Naters und Siders die Güter des geächteten Georg Supersaxo.
Am 9.November war er mit Anton Lochmatter Gewaltshaber von Visp. Ein Jahr später verkaufte er für 290 Pfund seinen Brüdern Philipp und Egidius Imwinkelried Güter im Ort Wichenried(Zeneggen).
1513 war er mit Johann von Riedmatten, Lorenz Lambien und Petermann Werra Mitglied des Zendengerichts von Visp.
1514 war er Kastlan von Zeneggen.
Am 22.Januar 1522 war er Kastlan von Niedergesteln. 1527 wurde er als ehemaliger Kastlan von Niedergesteln bezeichnet.
1528 war er Statthalter des Zendenkastlans Jodok Moritzen und war Mitrichter in einem Prozess.
Am 2.Jan. 1531 wurde er als Alt-Kastlan und Burger von Visp bezeichnet.
Franziskus Imwinkelried starb noch vor dem Jahre 1538!




 
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