Sitten, Radierung von Franz Hoggenberg 1575


 

 

 

Der Kastlan von Sitten
Franziskus Imwinkelried    †nach 1514

 

 

Franziskus Imwinkelried wurde vermutlich in Visp geboren. Sein Vater hiess Jennin Imwinkelried. 1477 ist er bereits in Sitten wohnhaft. 1485 wird er erwähnt als Beisitzer des Vize-Landeshauptmannes Johann dei Platea. 1486 oder 1487 verlor er seinen Burgerbrief und musste den Beweis erbringen, dass er Burger von Sitten ist. Als Beweis kann der die Tatsache aufweisen, dass er Burgermeiste und 10 Jahre Kastlan(Richter) war.

Seine Stellung und sein Rang in der Gemeinde Sitten schienen immer wichtiger zu werden,. Dies ist ersichtlich, dass sein Name immer mehr bei wichtigen Entscheiden in alten Schrifen auftaucht. Am 30.März 1500 erhielt er einen besonderen Auftrag. Er und Jacob Zer Zuben erhielten die Befugnis, ein Bündnis mit dem König von Frankreich zu schliessen.

Franziskus Imwinkelried vermähte sich mit Christina Loetscher. Christina war die Stiefschwester (mutterseits) des Johann Zen Stadel. Dieser war Vikar von Glis. Er war ein Freund von Jürg von der Flüh. Johann Zen Stadel baute die Pfarrkirche von Glis und lehnte den Domherrentitel ab!

Franziskus Imwinkelried starb nach 1514.





 
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