In Rot, über grünem Dreiberg, schwarzes Schrägband, belegt mit 3 goldenen fünfzackigen Sternen. Umrahmt wird dieses Bild rechts und links von einem stehenden Löwen.
Dieses Wappen ist datiert im Jahre 1788. Es befindet sich auf dem Portrait des Nikolaus Imwinkelried (Bannerherr) aus Venthône. In einem seiner zahlreichen Briefe an seine fürsorgliche Freundin Nanny Wunderly-Volkart beschrieb der Dichter Rainer Maria Rilke die beiden Familienportraits als "charmant - gemalte Ölbilder".
Schloss Venthône
Ist ein alter Lehnturm des Bischofs von Sitten und war seit Anfang des 13. Jahrhunderts im Besitz der Familie, die den Namen des Ortes annahm. Der Schlossturm gehörte vermutlich dem Ritter Peter. Wahrscheinlich war er der Sohn von Ulrich von Venthône, der erstmals 1243 erwähnt wird, in einem Krieg zwischen dem Bischof von Sitten und Peter von Savoyen. Ritter Peter gehörte zu den bedeutendsten Familien im Wallis. Im Jahre 1268 verzichtete er auf alle Vorteile seiner Abstammung und schied aus dem öffentlichen Leben aus, um in die Abtei Hauterive einzutreten. Seine Frau zog sich ebenfalls ins Kloster "Maigrauge" (Zisterzienserinnenkloster in Fribourg/Schweiz) zurück. Die Güter des Ritter Peter und seiner Ehefrau gelangten zum grösstenteils an Wilhelm de la Tour, denn beide hinterliessen keine direkten Nachkommen.