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Vermutlich: In Rot, über grünem Dreiberg, ein weisses Schrägband mit drei fünfzackigen goldenen Sternen. Die Orginalfarben und der Dreiberg sind nicht mehr genau erkennbar.

Das Wappen befindet sich an der Stubendecke des Wohnhauses des Nikolaus Imwinkelried. Dieser war Bannerherr und Weibel des Zenden Siders. Das Wohnhaus wurde von seinem Vater Nikolaus und seiner Mutter Maria Birnbaum 1744 erbaut. Heute ist es im Besitz von Laurent Fuchs, einem Verwandten von Charles Imwinkelried, der 1983 als letzter Namensträger der Familie in Venthône starb. Herr Fuchs hat das Wohnhaus liebevoll und stilgerecht restauriert.

                                                                              


                                                                                             Bild: Wohnhaus des Nikolaus Imwinkelried erbaut 1744

Bild: Nikolaus Imwinkelried (gest.1792) Bannerherr und Weibel des  Zehnden Siders. Das Porträit zeigt ihn als stolzen Träger des Banners des Zehnden Siders und in seiner Amtstracht. Im linken oberen Bildrand befindet sich sein Wappen. Heute wird dieses Portäit und das seiner Ehefrau im Schloss zu Venthône aufbewahrt.

Dieses Bild begleitet uns ebenfalls wie ein Banner durch die Homepage. 



Der Bannerherr musste das Zendenbanner in Obhut nehmen. Entsprechend der grossen Bedeutung des Banners nahm der Bannerherr eine wichtige Stellung ein. Starb der Bannerherr, musste der Zendenhauptmann sein Amt niederlegen. 

Der Weibel war eine Hilfskraft von Amtspersonen, z.B. in der Funktion als Gerichtsdiener. Das Amt des Zendenweibels erhielten nur angesehene Familien und war ein Ehrenamt.