Bis spät ins 19. und 20. Jahrhundert lebten unsere Vorfahren vorwiegend durch ihre Landwirtschaft. Sie bewirtschafteten ihre steilen Äcker und Felder und hielten nebenbei noch wenige Kühe, einigen Ziegen, Schweine und Schafe. Sie waren sogenannte Selbstversorger. Die Milch wurde verarbeitet zu Butter, Rahm, Zieger und Käse. Die Wolle, der Hanf wurden versponnen, verwoben und daraus Kleider angefertigt. Diese kurzen Einblicke lassen das Bild einer heilen Welt erscheinen. Dieser Eindruck jedoch täuscht. Unsere Ahnen blieben von Umweltkatastrophen wie z.B. Lawinen, Feuersbrünste, Krankheiten, Klimaerwärmungen und Kriege nicht verschont. Darum sahen sich viele gezwungen, in eine neue zukunftssichere Gegend auszuwandern.