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Anton Imwinkelried war ein Sohn des Hildbrand Imwinkerlied (gest. nach 1430). Vermutlich hat er durch die Einheiratung in eine wichtige Junkerfamilie (Ulrici) den Titel eines Junkers (Ritters) erhalten. Die Familie Ulrici war zur damaligen zeit eine sehr einflussreiche Junkerfamilie.

Immer wieder lassen sich wichtige Aktennotizen finden mit seinem Namen. Im Mai 1470 ist er Gewalts-haber von Visp, zur Zeit des grossen Ausbruchs der Vispe. Auf sein Begehren droht der Bischof von Sitten allen Plünderen, welche Eisen von den Türen weg nehmen, die aus dem Saas oder sonstwo angeschwemmt wurden mit Exkommunikation. In den folgenden Jahren bekleidet er zusätzlich noch das Amt des Kastlans (Richters) von Vip. Anton Imwinkelried war mit den damaligen einflussreichen Familien (de Platea, Ulrici, von Riedmatten und Sterren) bei  vielen wichtigen Verträgen  für den Zehnden Visp anwesend. Am 30. März 1478 findet sich die letzte Aktennotiz. Hier ist er mit vier anderen Junkern, Zeuge als Johann de Platea dem Notar Theodul Sterren für 1000 Pfund alle von seiner Mutter Isabella Gobelinis (Nichte des Bischofs Wilhelm III von Raron) erhaltenen Rechte verkauft.